#und sonst so?

Auf dieser Seite sammle und verlinke ich, was mich „sonst so“ beschäftigt.

Mein neuer Blog ist online

Wer sich täglich mit Medien beschäftigt und über Medien kommuniziert, braucht ein Web-Wiki und eine Knowlegde-Base, sprich, eine Heimat für all die vielen Themen und Begriffe, auf die er oder sie sich bezieht. Meine Knowlegde-Base findet Ihr hier. Viel Spaß beim Lesen!

„Sag’s mir ins Gesicht“ – Tagesschau-Aktion gegen Hatespeech

Wüste Beschimpfungen gegen Journalistinnen und Journalisten sind im Netz nicht mehr selten. Aber sagt man jemandem die rüden Schimpfworte auch ins  Gesicht? Die  Tagesschau hat ein interessantes Experiment gewagt:
An mehreren Tagen haben sich Journalistinnen und Journalisten Skype-Interviews gestellt. 

„Social Media, das ist doch dieses Dings für Kinder, oder?“

Social Media werden von vielen Meinungsführern in Medienhäusern und Agenturen in Deutschland noch immer eher kritisch betrachtet. Doch während die Eliten ihre kritische Haltung pflegen, ist die kulturelle Revolution unserer Tage längst im vollen Gange. Die Zahlen sprechen für sich.

Das passiert in einer Minute im mobilen Internet

„Abschiedsbrief an meinen Programmierer“

Richard Gutjahr hat einen launigen Abschiedsbrief an seinen Programmierer geschrieben und kress.de hat die letzten Zeilen freundlicherweise verlinkt. Sein „Code is poetry“ -Hoodie findet sicher einen neuen Träger.  Denn nichts ist beständiger als der Wandel. Nur die Anmerkungen von Richard Gutjahr über die Beziehungs-Balance dürften eine gewisse Zeit überdauern.

„Radikal dank Facebook“

Wie eine Meinung in einem Kopf entsteht, hat vor vielen Jahren E.A.Rauter sehr schön dargelegt. Doch heute entstehen offenbar ziemlich radikale Meinungen in erschreckend vielen Köpfen. Eine Erklärung  hat der amerikanische Autor Eli Parier gegeben und einmal mehr hat’s im Januar 2016  der Spiegel kurz und verständlich zusammengefasst. Facebooks Filter-Algorithmus macht aus Echokammern Echobunker. „Die sozialen Medien verändern damit vermutlich bereits jetzt die Gesellschaft.“

„Besteht der Journalismus der Zukunft aus Katzenvideos?“

Diese  Frage treibt die Medienbranche um. Professorin Emily Bell hat dem Schweizer Tagesanzeiger ein paar Fragen zur Zukunft des Journalismus beantwortet. Ihr Fazit: „Zwischen Medientiteln und ihrem Publikum gibt es eine starke Beziehung: nicht nur eine ökonomische, sondern auch eine kulturelle und emotionale. Zeitungen sind zäh. Sie sterben langsam.“ Und übrigens: Ohne die zahlenden Abonnenten und Inserenten, die den Schweizer Tagesanzeiger schätzen – könnten wir an diesem interessanten Gespräch nicht teilhaben.

Was Medien an Twitter lieben

Neueinsteiger rümpfen meist die Nase: Twitter? Das ist doch nur ein riesiges Durcheinander! Wie man es nutzen kann, habe ich mal in einem kleinen Beispiel zum Stichwort Fukushima aufgezeichnet. Es ist zwar schon aus dem Jahr 2015, zeigt aber ganz gut das Potential von Twitter für Recherche und Kommunikation. Zum Storify geht es hier.

Gedanken über die Zukunft des Journalismus

„Oliver Schrott Kommunikation ist wahrscheinlich die unbekannteste große PR-Agentur Deutschlands“ – so beschreibt sich die nach eigenen Angaben viertgrößte PR-Agentur Deutschlands  selbst und legt damit den Finger in eine Wunde: Das segensreiche Wirken unserer Branche spielt sich meist hinter der Bühne ab. Die Kollegen hatten allerdings eine interessante Idee, um auch ihre eigene Bekanntheit zu fördern: Eine Reihe von Interviews zur Zukunft des Journalismus, die hier ich hier gern empfehle.

„Alles wird schlimmer“

Dieser Beitrag zur Zukunft des Journalismus erscheint Anfang 2015 wie ein Beitrag aus der Zukunft des Journalismus: Cordt Schnibben präsentiert seine Reportage „Alles wird schlimmer“ über die laufende kulturelle Revolution in den Medien hier nicht einfach nur auf Papier, sondern – ready for mobiles – in einer multimedialen Mischung aus Bildern, Text und Ton.

„Das Internet ist kaputt“

„Die Snowden-Enthüllungen haben die vierte Kränkung der Menschheit offenbart, die digitale Kränkung der Menschheit, der größte Irrtum des Netzzeitalters“, schreibt der Medienjournalist Sascha Lobo am 11. Januar 2014 in der FAZ.  „Das Internet ist kaputt, die Idee der digitalen Vernetzung ist es nicht.“